10 Tipps für einen organisierten Schreibtisch

10 Tipps für einen organisierten Schreibtisch

In der Reihe „Frog Friends“ kommen Frogger aus der Community mit einem Gastartikel zu Wort. Veronica Zapp ist Organisationscoach und hat mir persönlich schon geholfen mein Home Office neu zu ordnen. Jetzt verrät sie ihre 10 besten Tricks für ein organisiertes Büro. 

10 Tipps für Ordnung im Home Office

Im Home Office zu arbeiten gibt dir viele Freiheiten – aber genau das kann auch zum Problem werden. Meiner Erfahrung nach bedingen sich äußer(lich)e und innere (Un)-Ordnung.

Das heißt: Wenn mein Schreibtisch und meine Unterlagen organisiert und aufgeräumt sind, habe ich viel mehr Fokus und Klarheit. Nichts lenkt meinen Blick ab.

1) Tabula rasa

Ja, ist nicht so sexy, aber sehr wichtig. Der erste Schritt besteht darin, ALLES aus deinen Schreibtisch-Schubladen rauszuholen und die Oberfläche des Schreibtisches freizuräumen.

Wenn du dann merkst, dass du 20 Kulis hast und davon 10 sowieso nicht mehr funktionieren, kannst du dich bestimmt leichter von Überflüssigem trennen. Je mehr du weggeben kannst, desto besser.

Alle Papiere, die noch nicht abgelegt sind, legst du erstmal in eine gesonderte Box. Um sie kümmern wir uns später.

2) Gleich und gleich gesellt sich gern

Alles, was übrig bleibt, teilst du in Kategorien ein. Hierbei gilt die Devise: Gleiches zu gleichem, also z.B. Stifte aller Art an einem Platz. Weitere mögliche Kategorien:

  • Blöcke/Notizbücher
  • Klebekram (Tesa, Klebestift, Post-its)
  • Büroutensilien (Hefter, Büroklammern, Locher)
  • Post-Zentrum (Umschläge, Briefmarken, Adressaufkleber, Paketband)

3) Weniger ist mehr

Auf dem Schreibtisch sollte nur das stehen, was du täglich benutzt (Laptop/PC/Maus etc). Alles andere – egal ob Papiere oder Büromaterialien – sollte in unmittelbarer Nähe erreichbar sein. Dieses Material kannst du in Schubladenteilern organisieren und wenn gewünscht mit Etiketten beschriften.

Picture of a ordered desk office shelf

4) Vertikalen Raum nutzen

Wenn du nicht viel Platz im Arbeitszimmer hast, nutze den Platz ober- und unterhalb des Schreibtisches mit. Ein Rollcontainer mit Schubladen kann als Aufbewahrung für eine Hängeregistratur dienen und deine Büromaterialien dezent hinter geschlossenen Fronten verschwinden lassen.

An den Wänden kannst du Magnetwände oder Zeitschriftenhalter (ich nutze den Kvissle von Ikea) montieren, um deine Unterlagen griffbereit zu haben und deine Ziele zu visualisieren.

5) Kabel unter Kontrolle

Wo viele elektronische Geräte sind, ist das Kabelchaos meist nicht weit. Wenn du keinen Schreibtisch mit Kabelführung besitzt, kannst du mit einem großen Briefklemmer (binder clip) die Kabel an der (weniger sichtbaren) Seite deines Schreibtisches festklemmen.

Kabel kannst du mit Washi Tape beschriften. Ich habe in der obersten Schublade meines Rollcontainers eine Ladestation für iPhone, iPad, AppleWatch, Kindle etc. eingerichtet. So verschwinden die Kabel in der Schublade, die Geräte werden aber nicht heiß, weil ich sie auf der Oberfläche des Rollcontainers ablegen kann.

Zudem nehmen sie auf diese Weise keinen Platz auf dem Schreibtisch weg und sind aus meinem Blickfeld verschwunden.

6) Inbox einrichten

Falls du noch keine hast, richte dir eine physische Inbox ein. Dort sammelst du alle Papiere, die neu ins Haus kommen und eine Aktion benötigen, wie zum Beispiel Rechnung bezahlen, auf eine Einladung beantworten usw.

1x in der Woche gehst du diese Inbox durch, kümmerst dich um die Abarbeitung der Aufgaben und leerst sie.

7) Papierchaos adé

Wir alle ertrinken in Massen an Papier, die jeden Tag durch unsere Haustür wandern. Am besten ist es, diese Flut so gut es geht an der Quelle versiegen zu lassen. Also erst gar nicht so viel Papier ins Haus zu lassen. Wie?

Post jeden Tag öffnen und GLEICH entscheiden:

  • Altpapier, Schreddern oder behalten.
  • Was behalten wird, kommt in die physische Inbox
  • Kataloge und Zeitschriftenabos, die nicht (mehr) gelesen werden, abbestellen
  • Auf https://www.robinsonliste.de/ kannst du dich registrieren, um dich vor unerwünschten Werbesendungen zu schützen
  • Was machst du mit den Papieren, die schon da sind?
  • Alle Papiere durchgehen und entscheiden: Behalten oder entsorgen? Soviel aussortieren wie möglich; Bedienungsanleitungen findest du z.B. inzwischen fast immer online
  • Was du behältst, wird entweder abgelegt (Ordner oder Hängeregistratur), gescannt oder wandert in eine Aktions-Mappe (siehe Punkt 9)
  • Viele Dokumente musst du nicht im Original behalten. Sie kannst du scannen und dann Evernote nutzen, um die Dokumente wiederzufinden (wenn du Evernote Premium mit OCR-Funktion hast).
  • Viele Menschen kommen besser mit einer Hängeregistratur zurecht als mit Ordnern, da sie so die einzelnen Kategorien und ihre Aufgaben besser im Blick haben.

Anna and Veronica ordering a desk schreibtisch

8) Digitalen Müll entsorgen

Zwar ist das Datenchaos auf unseren Rechnern nicht so offensichtlich wie die physische Unordnung – doch es ist trotzdem da. Und erinnert dich unterschwellig an deine nicht erledigte Aufgaben.

Auch wenn Inbox Zero vielleicht nicht immer realistisch ist – ein regelmäßiges Ausmisten der Emails, Fotos und Dokumente sorgt nicht nur für einen schnelleren Rechner, sondern bringt zusätzliche Struktur in deine Daten (und deine Gedanken!).

9) Power hour

1x in der Woche reserviere ich mir eine Stunde, in der ich mich um alles kümmere, was nicht unbedingt dringend ist, aber regelmäßig gemacht werden sollte.

  • Aktions-Mappe (klassische Ablage) durchgehen und abarbeiten
  • Eventuelle Updates von Apps machen
  • Fotos der vergangenen Woche im Handy durchgehen, Duplikate löschen, die schönsten Bilder in den jeweiligen Monatsordner auf dem Rechner übertragen
  • Rechner von Datenmüll befreien (ich benutze CleanMyMac 3)
  • Downloads-Ordner durchgehen und nicht mehr Benötigtes löschen

10) Entspannt in den Feierabend

Versuche, einen ordentlichen Schreibtisch zum Teil deiner täglichen Routine werden zu lassen. Wenn du dir abends 5 Minuten Zeit nimmst, um deinen Arbeitsplatz aufgeräumt zu hinterlassen, startest du am nächsten Morgen bestimmt motivierter in den Arbeitstag.

Außerdem lässt sich die neue Ordnung so viel länger erhalten. Und falls doch mal wieder zwischendurch das Chaos ausbricht: regelmäßige Aufräum-Sessions in den Kalender eintragen.


 

Veronica Zapp Portrait

Veronica Zapp

Veronica arbeitet als Ordnungscoach bei Veronica Zapp Home Organizing und zeigt ihren Kunden, wie sie ihr Zuhause und sich selbst so organisieren, dass sie ihren Alltag leichter bewältigen können und sie wieder mehr Zeit haben für das, was ihnen wichtig ist. Ordnung im äußeren Umfeld heißt oft auch gleichzeitig Klarheit und Ruhe im Inneren. Organisiert zu leben bedeutet für sie deshalb weit mehr als nur ein aufgeräumtes Zuhause.

Schwerpunkte Ihrer Arbeit:

  • 1:1 Ordnungscoaching im Großraum München (alle Bereiche des Zuhauses wie z.B. Küche, Kleiderschrank, Home Office)
  • virtuelles Coaching per Skype/E-Mail
  • Hilfe vor und nach einem Umzug
  • digitale Organisation

https://www.instagram.com/veronica_zapp_organizing/
https://www.pinterest.de/veronica_zapp_organizing/
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Photocredits: Andrea Mühleck

 

Selbst und ständig? – Mit diesen 5 Tipps holst du dir als Selbstständiger den Feierabend zurück

Selbst und ständig? – Mit diesen 5 Tipps holst du dir als Selbstständiger den Feierabend zurück

So ein Gefühl echter innerer Zufriedenheit nach Feierabend kennt eigentlich jeder, und dennoch stellt es sich bei vielen Selbstständige nicht ein.
Gerade im Home Office sehnte ich mich oft danach, auch einmal wieder den Stift fallen zu lassen und wie ein Schulkind nach der 6. Stunde nach Hause zu rennen.
Doch anders als bei Angestellten, bei denen der Arbeitsvertrag die wöchentliche Stundenzahl regelt, benötigen wir Selbstständigen eine andere Struktur, die es uns ermöglicht, uns endlich offiziell in den Feierabend verabschieden zu dürfen. Das Bild oben hat Andrea Mühleck gemacht. Es ist nach einem produktiven Arbeitstag entstanden, an dem ich schon um 14 Uhr mit der Arbeit durch war.

Die Balance zwischen zu viel und zu wenig Arbeit

Manchmal bin ich schon so früh fertig, und manchmal kann ich abends gar nicht mehr aufhören. Wenn ich „zu früh“ fertig bin, fällt es mir echt schwer, meinen Feierabend zu genießen. In der ersten Zeit im Home Office dachte ich oft: „Super, jetzt bist du total produktiv, aber was willst du denn mit der ganzen freien Zeit anfangen? Rumlungern ist für Faulpelze!“ Ich konnte an mir selbst beobachten, wie sehr ich durch den 9 to 5 Arbeitsrhythmus geprägt war.
Was für ein Witz: Wie viele von uns wünschen es sich, selbstständig zu sein und frei über ihre Zeit verfügen zu können, um dann doch in den alten Mustern festzuhängen.

Werde zu deinem eigenen Chef

Die Wahrheit ist: Wir müssen selbst zu unserem Chef werden und eine Ansage machen, wenn es genug ist! So, wie meine alte Chefin bei den ersten Sonnenstrahlen im Jahr zu mir sagte:
„Anna, die Sonne scheint, der Himmel ist blau, du bist jung – mach Feierabend und geh‘ in den Biergarten. Wir machen morgen weiter!“
Genau diesen Freiraum müssen wir uns selbst eingestehen – auch, um mit einer guten Balance leistungsfähig zu bleiben! Wir benötigen dringend die Einstellung, dass wir es uns selber schuldig sind, auch mal an uns zu denken.

Hier sind 5 Tipps, wie du dir das Feierabendgefühl zurückholst!

#1 Nimm dir nur 3 Aufgaben vor

Ich nehme mir jeden Tag nur drei Aufgaben vor. Ich nenne diese Aufgaben übrigens “Frogs”. Warum erzähle ich dir ein anderes Mal.
Also: Nur drei Aufgaben. Wenn ich damit durch bin, mache ich Feierabend. So konzentriere ich mich auf die wirklich wichtigen Dinge in meinem Business anstatt nur den dringenden Aufgaben hinterher zu rennen, die im schlimmsten Fall andere für mich priorisieren.
Du bist dir nicht sicher, wie du die drei “richtigen” Aufgaben auswählst? In meinem 6-Schritte-Kurs für mehr Entspannung und Produktivität im Arbeitsalltag zeige ich dir, wie du jeden Tag deine drei wichtigsten Aufgaben findest.

#2 Plane realistisch

In den ersten Wochen lernst du, durch Reflexion, wie viel du wirklich an einem Tag leisten kannst. Ich beobachte ständig, welche Aufgaben ich noch nicht geschafft habe und hinterfrage das Warum. Nach und nach wird meine Einschätzung besser. Wenn du irgendwann den Sweetspot entdeckt hast, kannst du auch darauf vertrauen, dass du zufrieden sein kannst, wenn du alle drei Frogs erledigt hast.

#3 Feiere deine erreichten Frogs

Wenn du dein Ziel erreicht hast, feiere Dich! Setze dir eine imaginäre (Frosch-)Krone auf und sei stolz auf das, was du heute erreicht hast! Wenn du dein Ziel nicht erreicht hast? Lass‘ dich nicht entmutigen. Ziehe die Krone trotzdem auf – ja genau, so weit auf den Kopf, dass sie jeder sehen kann! Nicht alle unsere Frogs liegen zu 100% in unseren Händen. Manchmal spielen äußere Umstände uns einen blöden Streich, an dem wir absolut nichts ändern können.

#4 Beruhige deinen inneren Kritiker

Dann gibt es auch noch so Tage, an denen klappt einfach gar nichts oder du bist krank. Während ich früher oft das Gefühl hatte, ich könnte und müsste noch mehr tun und sogar erkältet im Kundenmeeting saß, sage ich heute laut zu mir: „Ich gebe mir heute frei!“ Damit beruhige ich meinen immens strengen inneren Kritiker, der mich immer zu Höchstleistung anspornen will. Ich sage ihm: „Heute ruhe ich mich aus und morgen bin ich wieder bereit, mich von dir anfeuern zu lassen.“

#5 Nimm Feierabendmomente als To-Do’s auf

Gönne dir mal wieder etwas Besonderes am Feierabend: Ein Bier mit Freunden, Yoga im Park. Egal, was es ist, Hauptsache, du kannst dabei gut entspannen. Ich trage mir auch die schönen Feierabendmomente mit in meine To-Do-Liste ein.

 

Ihr Lieben, dann raus an die frische Luft und rein in den wohlverdienten Feierabend!

Wir arbeiten tagtäglich so hart. Erlauben wir uns, den Feierabend auszukosten!

 

Was sind noch eure Tipps und Tricks für dein Feierabendgefühl?
Schreibe mir!

Mein aktueller 6-Schritte-Kurs ist hilft dir dabei dich jeden Tag so zu fokussieren, dass du entspannt und produktiv durch deinen Tag gleitest. Endlich mehr schaffen in weniger Zeit und schon am Mittag mit einem guten Gefühl den Laptop zuklappen.

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Frog Talk: Wie gelingen Kooperationen unter Selbstständigen?

Frog Talk: Wie gelingen Kooperationen unter Selbstständigen?

Caroline und Steffi gründeten 2016 Soul Rebel Coaching. In Workshops und Coachings helfen sie lebenshungrigen Selbstständigen aus der Comfortzone in die Actionzone zu kommen und mit Verbundenheit und Leidenschaft durchzustarten. Im Gegensatz zu eingestaubten Beratern und verbissenen Einzelkämpferinnen, leben sie in ihrem eigenen Business vor, wie Zusammenarbeit mit Herz und Freude funktioniert.
Alleine kann Arbeiten ziemlich hart sein. Deswegen bringt die Frog List Freiberufler zusammen, damit sie sich gegenseitig austauschen und unterstützen. Getreu dem Motto: Kooperation anstatt Konkurrenz. Ihr habt 2016 gleich alles auf eine Karte gesetzt und gemeinsam gegründet.

Wieso habt ihr euch entschieden zusammen das Coaching Business aufzubauen? Welche Bedenken hattet ihr?

Caro: Ich hatte vor Soul Rebel Coaching bereits ein gemeinsames Projekt aufgebaut und friedlich wieder beendet. Meine Vorerfahrung war davon geprägt. Ich hatte im Projekt davor viel Zeit und Energie investiert, bis wir gemeinsam feststellten, dass wir andere Erwartungen hatten und Vorstellungen verfolgten. Deshalb war es mir bei Soul Rebel Coaching wichtig, mich sicher zu fühlen. Verbindlichkeit und Abgleich der gegenseitigen Erwartungen waren mir sehr wichtig. Ich musste wieder Vertrauen entwickeln, dass der Aufbau eines Business zu zweit auch gelingen kann.

Wie lange hat es gedauert, bis ihr gesagt habt: „Jetzt vertrauen wir uns 100%“?

Steffi: Es hat bei mir etwas gedauert, bis ich mich innerlich auf den Gedanken eingelassen hatte, gemeinsam etwas mit Caro aufzubauen. Ich wollte zwar von Anfang an eine Sparringspartnerin, doch wie eng das alles werden sollte, hatte ich mir nicht überlegt. Es war also für mich ein Prozess des mich Einlassens und vor allem auch von Vertrauen aufbauen. Ich mache Dinge gern selbst und damit auch allein, weil ich dann weiß, was ich bekomme und mich auf mich verlassen kann. Caro und ich haben uns Stück für Stück immer mehr miteinander verbunden und Vertrauen aufgebaut. Im Prozess hab ich dann gespürt, dass mir das echt gut tut, mich so eng an jemanden zu binden. Ein unterbewusstes Bedenken war also wahrscheinlich ähnlich wie bei Caro.

Thema Zusammenarbeit und Kooperation: Wie setzt ihr persönlich das ganz praktisch im Alltag um?

Steffi: Wir achten bei Kooperationen darauf, dass wir ähnliche Werte haben, wie die PartnerInnen. Lieber wenige und dafür gute Kooperationen, als beliebig viele. Es lohnt sich also, genau hin zu sehen und gut auszuwählen. Wir haben viel ausprobiert, in die verschiedensten Richtungen, und immer wieder festgestellt, dass die Arbeit so leicht laufen kann, wenn man sehr ähnliche Grundeinstellungen hat. Menschen, die uns inspirieren, schätzen wir als PartnerInnen am meisten. Ich denke, alles andere macht langfristig auch wenig Sinn.

 

Über welche Tools kommuniziert ihr miteinander?

Steffi: Was unsere Zusammenarbeit angeht, nutzen wir im Alltag vor allem Whatsapp- Sprachnachrichten für den Austausch. Es vergeht eigentlich kein Tag, an dem wir nicht in Kontakt sind. Sprachnachrichten haben sich da als besonders gut für uns heraus gestellt: Wir können die Nachrichten dann abhören, wenn es für uns passt und das beliebig oft. Man könnte fragen „warum telefoniert ihr denn nicht?“. Am Telefon würden wahrscheinlich bei vielen Themen Diskussionen entstehen. Bei Sprachnachrichten hören wir uns alles in Ruhe an, gehen ins uns und antworten bewusster, als am Telefon. Bei vielen Themen hat sich dieser Abstand als sehr förderlich erwiesen. Wir tippen auch Überschriften über die Sprachnachrichten, um zu strukturieren und der anderen anzuzeigen, worum es inhaltlich gehen wird.

Und wie plant ihr gemeinsam eure Projekte?

Steffi: Wir nutzen kein Planungstool, abgesehen natürlich von unseren eigenen Kalendern. Bei uns läuft die gemeinsame Planung über eine selbst gebaute Agenda in unseren Emailentwürfen, die wir gemeinsam mit Inhalten bespielen. So wissen wir, was an unseren Bürotagen ansteht. Dazu schreiben wir in einem Emailentwurf all unsere gemeinsamen Bürotage mit Tag und Datum auf und darunter, was jeweils ansteht und wieviel Zeit wir dafür einplanen. Das sind dann beispielsweise so aus:

Montag, 05. Februar

  • Gemeinsamer Check-In (30)
  • Besprechung Homepage
  • Coaching XY
  • Workshop vorbereiten

Wie sieht es aus mit der Trennung zwischen beruflichen und privaten Themen?

Caro: Für uns ist es auch wichtig, dem was uns privat bewegt und beschäftigt genug Raum zu geben. Das tut unserer gemeinsamen Arbeit sehr gut. Steffi und ich haben die Haltung, dass wir immer als ganze Menschen da sind – im Privaten und Beruflichen. Beides beeinflusst sich gegenseitig. Geht es mir privat nicht gut, hat das auch auf meine und unsere Arbeit  Einfluss. Durch’s gegenseitige Öffnen haben wir die Möglichkeit, Verständnis füreinander zu entwickeln und auch entsprechend unsere Aufgaben anzupassen.

Habt ihr da eine spezielle Routine?

Caro: Wir haben dazu eine feste Routine für unsere Bürotage entwickelt, die unsere Beziehung stärkt: Nachdem wir beide angekommen und aufnahme- und arbeitsbereit sind, teilen wir der anderen mit, was sie gerade von uns wissen sollte – Positives und Negatives. Dazu orientieren wir uns an den Fragen:

    • Wie geht es mir?
    • Wie fühle ich mich?
    • Was beschäftigt mich gerade?
    • Was ist mir heute wichtig?

Das Ganze hat einen zeitlichen Rahmen von etwa 15 Minuten. Das genügt in der Regel, um dem Privaten genug Raum zu geben und begrenzt gleichzeitig sinnvoll, damit wir danach entsprechend weiterarbeiten können.

Ihr bietet für (angehende) selbstständige Frauen den EMPOWERMENT CIRCLE an, in dem ihr Selbstständigen zeigt, wie sie es schaffen authentisch und erfolgreich für ihr Business loszugehen.

Wieso fällt es vielen Selbstständigen so schwer mit 100% Überzeugung loszulegen?

Steffi: In der Selbständigkeit steht das Selbst im Zentrum: Die Haltung, die Du zu dir und deinem Angebot hast, entscheidet zu einem großen Teil über deinen Erfolg. Denkst Du heimlich und unbewusst „ich bin nicht gut genug“, wirst Du dich unterbewusst immer wieder sabotieren und so dich und dein Geschäft aufhalten. Du gehst dann nicht richtig los, weil Du unterbewusst die Überzeugung hegst, dass das doch eh nix wird und überhaupt, niemand dich und dein Produkt braucht. Es gilt also genau hinzusehen, auch in die dunklen Ecken des Selbst. In einer Anstellung kannst Du es dir vielleicht erlauben, destruktive Muster zu hegen, in der Selbständigkeit hängt dein Geldbeutel dran. Das hat ganz andere Auswirkungen. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen sind essentiell. Klar, man braucht auch ein gutes Konzept und einen Plan, Marketing etc. aber ohne eine starke Selbstbeziehung nutzt das alles wenig, weil das innere Fundament nicht steht. Mit dem Fundament und der inneren Klarheit kommt dann auch die Kraft und die Erkenntnis: „Hej, ich hab echt was zu geben! Also schick ich das Zeug jetzt raus in die Welt.“

Aus der Erfahrung mit meinen Froggern weiß ich, dass auch oft das Umfeld nicht immer zum Fanclub Nummer 1 gehört. Das kann eine riesige Hürde sein. Was ist der Grund dafür?

Caro: Selbstständigkeit wird in unser Arbeitswelt auch eher verhindert als gefördert. Denkst Du daran, dich selbstständig zu machen, bist Du oft in einer Minderheit. Du wirst immer viel mehr Menschen finden, die dir ein sozialversicherungspflichtiges Anstellungsverhältnis nahe legen. Willst Du selbstständig arbeiten, unternehmerisch wirken, dann kann das also schon auf dein Umfeld rebellisch wirken. Das nagt natürlich an einem und erfordert besonders viel Stärke, Willen und Überzeugung. Und den Mut, andere Wege zu gehen und Neues auszuprobieren.

Ich denke, als Selbstständige bist Du immer wieder konfrontiert mit dem Gedanken, ob Du nicht lieber doch den einfachen Weg (der Festanstellung) hättest wählen sollen, weil dir dein Umfeld spiegelt, dass das die „cleverere“ Alternative wäre.

Was ist der Weg aus dieser Zwickmühle?

Gerade dann gilt es aber, innere Stärke aufzubauen, sich klar auszurichten und sich selbst mit den eigenen Sehnsüchten ernst zu nehmen. Das kostet Kraft.

Im EMPOWERMENT CIRLCE arbeiten die Teilnehmerinnen deshalb an ihrer inneren Stärke und sie lernen überzeugt und authentisch für sich, ihre Ideen und ihr Business einzustehen. Und sie sind dabei in einer Gruppe Gleichgesinnter, erleben Bestärkung und Zuspruch- oft für viele, ganz neue und positive Erfahrungen.

Was ist eure wirksamste Übung, um aus der Komfortzone herauszukommen?

Steffi: Mich inspirieren Vorbilder und eine klare Vision von der Frau, die ich sein will. Diese Vision wirkt anziehend auf mich und schubst mich quasi aus der Komfortzone. Als ich nach Berlin gezogen bin, wohnte ich in einer WG. Das war super und ich habe es geliebt! Doch ich wusste auch, eines Tages will ich wie diese eine Bekannte von mir sein, die alleine wohnt, die volle Verantwortung für alle Wohnbelange trägt und ihr Ding macht. Als es darum ging, die Wohnung alleine zu übernehmen, weil sich die WG aufgelöst hat, hab ich mich gefragt: Kann ich mir das finanziell überhaupt leisten? Ich hatte Schiss davor, plötzlich für ALLES komplett alleine verantwortlich zu sein. Aber ich wusste, welche Art von Frau ich sein wollte und hab die Wohnung alleine übernommen, trotz der Bedenken. Und es hat alles wunderbar geklappt. Ich lebe das, was ich in der Bekannten damals gesehen habe und fühle mich erfüllt davon, bin glücklich. Jetzt baue ich mir eine neue Vision auf 😉

Und dein Trick Caro? Was machst du, wenn du zögerst?

Caro: Aussprechen, ausprobieren, machen. Ich habe gemerkt, dass es für mich nicht so viel bringt, lange im Denken zu bleiben. Ich frage mich: wie würde ich gern idealerweise die Situation lösen. Und dann fühle ich mich besser, wenn ich dies dann möglichst auch so umsetze. Ein Beispiel: Früher habe ich es beispielsweise konstant vermieden, zu telefonieren. Das passte jedoch irgendwann nicht mehr mit meiner eigenen Vision von mir selbst überein. Denn eine selbstbestimmte und mitten im Leben stehende Frau, greift auch gern zum Hörer, weil sie Dinge klären will. Mit jedem Mal telefonieren wurde ich mehr zu dieser Frau.

Was macht ihr, wenn ihr merkt, dass ihr euch vor einer Aufgabe drückt?

Caro: Ich vereinbare dann mit mir selbst, dass ich mich wenigstens für 10 Minuten an diese Aufgabe setze. Meistens wird es dann automatisch mehr, weil ich während der 10 Minuten oft mehr und mehr Lust am Tun und an der Aufgabe bekomme.

Steffi: Ich schließ mich an.

 

Wenn ihr eine Postkarte mit nur einem Satz an alle Selbstständigen schicken könntet, welchen Satz würdet ihr wählen?

Steffi: Soul Rebel und gut is. 😉

Caro: Das kann auch nach vorne losgehen.

Wo können euch die Frog Blog Leser finden?

www.soulrebelcoaching.de

www.instagram.com/soulrebelcoaching/

www.facebook.com/soulrebelcoaching/

Und in Berlin, da haben wir unsere Räume in der Coaching Spirale, Berliner Straße 53, 10713 Berlin

10 Tipps gegen Einsamkeit im Home Office

10 Tipps gegen Einsamkeit im Home Office

Über Einsamkeit im Home Office spricht kaum jemand. Hast du schon einmal den Moment erlebt, in dem dir klar wird, dass du seit zwei Tagen nicht mehr gesprochen hast?

So ging es mir letztens in meinem Home Office. So schön wie es ist in den eigenen vier Wänden zu arbeiten, genauso kann die Einsamkeit um sich greifen.

Alleine zuhause Arbeiten ist wunderbar für konzentrierte Arbeitsphasen, aber es kann auch schnell einsam werden.

 

Ich war einfach nur grummelig und hatte schlechte Laune und wusste nicht woran es liegt. Dann kam mir der Gedanke: Das Home Office kann manchmal einem Gefängnis ähneln: Kaum Kontakt zur Außenwelt, alleine in einem Raum, fühlte ich mich bald so abgeschottet wie in Isolationshaft. Und ich habe es selbst gar nicht gemerkt!

Nicht umsonst ist die Isolation eine der schlimmsten Strafen in Gefängnissen.

 

Ich arbeitete vor mich hin und fühlte mich wie der einzige Mensch auf der Welt.

Wenn du nur alleine in deinem Zuhause sitzt, sieht es manchmal aus, als wenn alle brutal erfolgreich sind, nur du selbst nicht. Du weißt zwar, dass es nichts bringt sich mit anderen zu vergleichen, aber man macht es automatisch. Dabei siehst du von den anderen nur ihre Erfolge und guten Seiten. Die sozialen Medien unterstützen diese Wahrnehmung. Du hast keine Kollegen um dich herum, die deine Wahrnehmung wieder ins rechte Licht rücken. Dann hat die Einsamkeit dich voll im Griff. Wir Menschen sind einfach Rudeltiere und brauchen neben einem Unterschlupf, Essen und Schlaf auch soziale Kontakte.

 

Hier sind meine 5 besten Tipps +plus 5 Spezialtipps gegen Einsamkeit im Home Office

#1 Plane dir Termine für Austausch ein

Ich lege mir schon feste in den Terminkalender, um mich mit Freunden, Geschäftskontakten und Interessengruppen zu treffen. So habe ich keine Ausrede, wenn es soweit ist. Oft kombiniere ich ein Mittagessen mit Meetings. In Einsamkeit essen macht eh keinen Spaß.

+1 Spezialtipp: Skype Mittagessen

Kennst du das, wenn du dich gerne mit jemandem treffen würdest, aber ein Mittagessen mit Anreise würde zu lange dauern? Verabrede dich mit einer Freundin oder einem Freund zu einem Mittagessen während eines Skype Gespräches. Klingt verrückt? Nicht so verrückt, wie der „Watch People Eat“ Trend in Japan: Dort verdienen Youtuber bis zu 10.000 $ im Monat, indem sie sich von einsamen Japanern beim Essen beobachten lassen.

 

#2 Arbeite im Café oder der Bibliothek

Okay okay, das ist der Klassiker, aber es macht doch einfach Spaß die unterschiedlichsten Cafés der Stadt zu erkunden. Für die stillen Füchse gibt es noch die Alternative in eine Stadtbibliothek zu gehen. Mit der App WHA (Work hard anywhere) findest du die besten Co-Working Cafés in deiner Stadt.

+1 Spezialtipp mache Hoffice

Für Sparfüchse und Community-Fans gibt es in größeren Städten die Hoffice Bewegung. In dieser Facebookgruppe bieten sich die Mitglieder gegenseitig an ihre Wohnungen als Co-Working Spaces zu nutzen.

 

#3 Gehe auf Events und Meetups

Ich bin so eine Spezialistin, die immer erst NACH den Events erfährt, dass etwas Cooles stattgefunden hat. Informiere dich bei Facebookevents und bei Meetup über spannende Veranstaltungen in deiner Stadt. Meetup ist eine Plattform, auf der jeder Treffen vorschlagen kann. Meist sind diese kostenlos und eine gute Möglichkeit Kontakte zu knüpfen. Hier geht es zu meiner Münchner Solopreneurs & Freelancer Gruppe. 

+1 Spezialtipp das Café Lotti

Für alle Münchnerinnen: Ich gehe gerne zu den Veranstaltungen des Café Lotti. Dort treffen sich Frauen und tauschen sich zu den verschiedensten Businessthemen aus.

 

#4 Gehe aus dem Haus

Damit du nicht in deinen eigenen vier Wänden in Einsamkeit versauerst, geh’ raus! Selbst wenn du nicht direkt mit den Menschen auf der Straße sprichst hilft dir die Abwechslung.
Gehe mal eine Runde um den Block spazieren, in einem Café essen oder mache einen kleinen Abstecher zum Shoppen.
Ich gehe fast jeden Abend ins Yoga und treffe dort meine Freundinnen.

+1 Spezialtipp positive Stressimpulse

Gib deinem Körper positive Stressimpulse für die richtige Balance zwischen Ruhe und Action.
Lange habe ich versucht meinen Tag so zu optimieren, dass ich möglichst wenig Stress habe. Irgendwann war ich so gechillt, wie ein Koala nach dem Mittagsschlaf. Nicht gerade das Richtige für 100% Business Motivation. Beispiele für positive Stressimpulse: In 30 Minuten den Einkauf erledigen oder auf einem wuseligen Wochenmarkt einkaufen gehen. Damit trittst du der Einsamkeit in den Hintern!

 

#5 Suche dir einen Produktivitätspartner

Ich habe damals mit meiner Schwester angefangen, ihr von meinen erfolgreichen und weniger erfolgreichen Tagen zu erzählen. Damit fing dann die Frog List an.
Der Work Buddy ist jemand, der dir zuhört, dich ernst nimmt und alle deine Gefühlslagen, Schwierigkeiten, Bedanken und Motivationsschübe kennt und mit dir teilt! Ganz im Sinne: Teile deine Motivation und sie wird sich verdoppeln!

+1 Spezialtipp Frog List Matching Programm

Wenn du nicht mit deinen Verwandten oder Bekannten über dein Business reden möchtest oder sie dich nicht weiterbringen, versuche es mit einem Partner, der genauso motiviert und erfolgreich ist wie du. Im Frog List Matching Programm suche ich dir persönlich einen Work Buddy, der genau zu dir passt. Schaue dir hier an, wie es funktioniert!

 

Wie sieht es bei dir aus? Wie motivierst du dich in deinem Home-Office-Alltag?! Was gibt dir Kraft und verleiht dir Stärke?! Lass es mich wissen! Unten in den Kommentaren oder auf der Frog List Facebook Page

Deine Anna von Frog List

Mein Trello Setup – wie ich meinen Arbeitstag in Trello organisiere

Mein Trello Setup – wie ich meinen Arbeitstag in Trello organisiere

Meine Organisation bevor ich Trello hatte sah so aus: Hunderte To Dos auf verschiedenen Blöcken, digitalen Notizzetteln oder Post-Its – das war das Bild meiner Aufgabensammlung für eine sehr lange Zeit. Ich beschloss: „Es ist an der Zeit, meine To Dos in die digitale Form zu bringen.“

Nach einer Woche To Dos notieren, Gedanken und Inspirationen aufschreiben, verzierten allerdings gefühlte 100 Notizzettel meinen Desktophintergrund. Ich hatte das Gefühl, die Kontrolle über meine Aufgaben zu verlieren.

Dann entdeckte ich Trello. Trello ist ein digitales Organisationstool. Wie eine digitale Pinnwand, an der ich meine Karten hin und her schieben kann. An die Pinnwand (Board) kann man verschiedene Listen pinnen und auf diese flexible Karten eintragen.

Jetzt beschreibe ich im Detail, wie ich meine To Dos organisiere:

 

LET’S GET READY! MEINE FROG LIST STRUKTUR IN TRELLO

 

#1 Sammlung – Das Auffangbecken für meine Gedanken

In die Liste „Sammlung“ lege ich alle Aufgaben ab, die mir in den Kopf kommen. Dabei achte ich noch nicht besonders auf die Formulierung. Hauptsache sie sind schnell aufgeschrieben und raus aus meinem Kopf. Ich schreibe jedes kleine To Do direkt in die App.  Es ist wahnsinnig gut für den Kopf, wenn ich aufhöre mir jede Kleinigkeit im Kopf zu merken. Lieber verwende ich meine Energie für die eigentliche Arbeit! Der Trick ist aus dem Buch „Wie ich die Dinge geregelt kriege“ von David Allen

#2 Drei Frogs – Meine Must Dos für den Tag

In der Liste „3 Frogs“ trage ich jeden Abend meine drei Aufgaben für den nächsten Tag ein. Diese möchte ich auf jeden Fall erledigen! Das ist wie ein Versprechen an mich selbst. Die Frogs sind generell Aufgaben, die ich mir vorher in meiner „Sammlung“ notiert habe. Ich entscheide einfach aus meinem Bauchgefühl heraus, was für mich am nächsten Tag besonders wichtig ist. Da ich die 3 Frogs verbindlich erledigen möchte, achte ich auf die richtige Größe und Formulierung der Aufgaben.

#3 Aufgaben – das muss ich sonst noch erledigen

In der Liste „Sonstige To Dos“ trage ich alle Aufgaben ein, die ich am nächsten Tag auch erledigen möchte. Es ist schön, wenn ich möglichst viele dieser Aufgaben schaffe, aber sie sind nicht so wichtig oder dringend wie meine Frogs. Das können zum Beispiel Aufgaben sein, wie Bücher kaufen oder Mails rausschicken.

#4 Erledigte Aufgaben – und alle so yeah!

Diese Liste ist die Ablage für To Dos, die ich erledigt habe. Bei Trello schiebe ich die Karten von den anderen Listen einfach rüber. Das ist jedes Mal ein kleiner Erfolg und motiviert mich zum Weitermachen!

#5 Aufgaben nicht erledigt, weil…

Diese Liste war für mich vor allem in den ersten Wochen mit der Frog List spannend. Dort reflektiere ich alleine oder zusammen mit meinem Work Buddy, warum ich manche Aufgaben nicht geschafft habe. Die Erkenntnisse haben mir schon enorm weitergeholfen! Hier einige Gründe, warum ich die Frogs machmal nicht erledige:

  • mir ist nicht klar, welche Zwischenschritte notwendig sind, um den Frog zu erledigen
  • der Frog ist zu ungenau beschrieben
  • ich habe mich völlig verschätzt, wie lange das Erledigen der Aufgabe dauert

#6 Das war heute klasse – meine Erfolgsliste

In dieser Liste sammle ich alles, was gut gelaufen ist. Was war mein Highlight des Tages? Die Liste ist mein ganz persönliches Erfolgs- und Dankbarkeitstagebuch! Wenn es mal nicht so gut läuft und ich mir selbst nicht glauben kann, dass auch wieder bessere Zeiten kommen werden, lese ich mir meine Kommentare durch und freue mich über die Dinge, die ich schon geschafft habe und auf die ich stolz bin.

 

Nutzt du auch Trello? Hast du noch andere Tipps für die Leser? Schreibt mir  unten in den Kommentaren oder auf der Frog List Facebook Page

Deine Anna von Frog List

3 Strategien gegen das Mittagstief im Home Office

3 Strategien gegen das Mittagstief im Home Office

In der Zeit nach dem Mittagessen falle ich oft in das absolute Mittagstief. Anstatt mich über die unproduktive Zeit zu ärgern, habe ich gelernt mit meinem Leistungstief umzugehen. Dabei hilft mir das Wissen: Ein Mittagstief ist ganz normal. Die Leistungsfähigkeit von Menschen ist über einen Tag verteilt nicht immer gleich.

 

Die Leistungshöhepunkte der meisten Menschen liegen am Vormittag, gefolgt von einem Mittagstief und einem Zwischenhoch am Abend.

 

Mir persönlich helfen keine Tricks wie Powernaps oder große Aufgaben in kleine Schritte zu unterteilen, um wieder in Schwung zu kommen. Nach einem Mittagsschlaf bin ich erst richtig erledigt. Und Riesenaufgaben, für die ich viel Konzentration brauche, gehe ich gar nicht erst an. Was tue ich also stattdessen? Ich habe mich damit angefreundet, dass ich mittags einfach nicht so leistungsfähig bin, wie am Morgen.  Ich kann nicht immer auf 120% laufen. Dafür bin ich dankbar. Deswegen ist eine Mittagsroutine genauso wichtig wie eine gute Morgenroutine, die wir durch die Frog List etablieren. Diese hilft dir trotz Müdigkeit durch das Tief zu kommen.

Meine Top 3 Strategien, um mittags nicht auf Facebook zu landen:

 

1. Mache dir eine „easy List“ für den Nachmittag

Ich plane mir für den Mittag lieber To Dos ein, die wichtig sind, aber nicht so viel Konzentration benötigen. Dazu gehören E-Mails beantworten, Überweisungen machen und Bücher bestellen.

2. Hebe dir nette Meetings auf

Telefonate und Meetings, die inhaltlich leicht von der Hand gehen, lege ich mir auf die Mittagszeit. Beim Quatschen kann man schließlich schlecht einschlafen. Und durch den netten Austausch werde ich motiviert. Die Work Buddys Eva und Vanessa haben die Frog List Struktur für sich angepasst und telefonieren jeden Tag um 14 Uhr, um sich gegenseitig aus dem Mittagstief herauszuholen. Suchst du noch einen Work Buddy? Hier geht’s zum Matching Programm.

3. Lege sportliche To Dos auf den Mittag

Sport wäre natürlich die beste Variante, um das Mittagstief zu umgehen. Ich finde allerdings, dass mein Arbeitstag so zu stark unterbrochen wird. Deswegen erledige ich „sportliche To Dos“, bei denen ich am besten nach draußen gehen muss. Beim Päckchen wegbringen oder einem kurzen Einkauf für das Abendessen, muss ich mich bewegen und habe gleichzeitig etwas geschafft. Ich hoffe, dass dir die Tipps weiterhelfen, um dein Mittagstief besser zu nutzen!

Wie sieht es bei dir aus? Was sind deine besten Tipps gegen die Mittagsmüdigkeit? Schreibt mir und erzählt mir eure Geschichten unten in den Kommentaren oder auf der Frog List Facebook Page Deine Anna von Frog List